Johann-Klingler-Sportanlage

Besonders stolz ist der TSV Mönchsdeggingen auf seine wunderschöne Johann-Klingler-Sportanlage. Mit dem großen Vereinsheim, der Tribüne, dem Hauptplatz, den zwei Nebenplätzen, der 400m Tartanbahn, den drei Tennisplätzen, dem Beachvolleyballplatz, dem Hartplatz sowie dem Festplatz verfügt der TSV über eine großzügige Sportanlage, welche vor allem durch das alle 2 Jahre stattfindende „Spiel ohne Grenzen“ sowie den früheren „Alliierten Freundschaftstage“ bekannt wurde. Bis zu 10.000 Besucher konnten damals auf der bis dahin größten und modernsten Sportanlage im Ries begrüßt werden. Und auch heute würde sie sogar noch höheren Klassen genügen.

Chronik

1921 - 1959

  • 1921 Ein gepachteter Kleeblattacker oberhalb der Kalksteinbrüche (Schützenhaus) dient der kurzlebigen „Sportvereinjugend“ als Fußballplatz.

 

  • März 1926 Winterbetrieb der Turnriege im Kronensaal (Miete monatlich 15 Mark). Der Plan des neugegründeten „TV“, das alte Armenhaus abzubrechen und im Neubau desselben eine Turnhalle mit vorzusehen, wird verworfen. Dagegen erwägt man den Bau einer Vereinsturnhalle neben dem Wohnhaus des Arztes Dr. Bomhard, Kosten 4000 Mark.

 

  • März 1926 Vorschlag des Vereins, das alte Brauhaus im Kloster (heute Wohnhaus der Familie Raidt) zur Turnhalle umzubauen, findet die Zustimmung des fürstlichen Hauses.

 

  • April 1926 Einweihung des Turnplatzes mit Geräteschuppen auf dem Buchberg (heute teilweise aufgeforstet).

 

  • Juni 1926 Vorschlag Brauhausumbau vom fürstlichen Haus genehmigt, es will einen Teil der Umbaukosten tragen.

 

  • Nov. 1926 Das Brauhaus soll nach dem Umbau auch als Schulturnhalle dienen. Verhandlungen stehen an.

 

  • Februar 1927 Verhandlungsergebnis: Fürstl. Haus übernimmt 1/3, TV & Schulgemeinde 2/3 der Umbaukosten. Da das Objekt jedoch stets Eigentum der Fürsten bleibt, wartet man ab und vertagt.

 

  • Januar 1928 Konkursangelegenheit Baß: Die Gemeinde soll die neuerbaute Dampfsäge erwerben, man könne dann ein Vereinsheim mit TV Schulturnhalle schaffen.

 

  • Juli 1928 Das Projekt Klosterbrauhaus tritt in den Hintergrund. Favorisiert werden jetzt Wohnhaus und Werkstätte des Zimmermanns Baß Hs.-Nr. 3 (heute Fischer), welches man kaufen und zu einer Turnhalle und Kleinkinderschule umbauen will. Weiterhin soll kommenden Herbst die neuerbaute, von der fürstlichen Standesherrschaft beschlagnahmte Dampfsäge Hs.-Nr. 158, hier verkauft werden und wäre somit Gelegenheit geboten, auch dieses Objekt zu erwerben.

 

  • Nov. 1928 1. Vorstand Wilhelm Klingler gibt bekannt, dass der Erwerb der Dampfsäge unmöglich ist und schlägt vor, das Klosterbrauhaus umzubauen. Dies wird für das kommende Jahr auch beschlossen.

 

  • Januar 1929 Generalversammlung Umbaukosten Brauhaus 3000 Mark

 

  • Nov. 1929 Alle Eingaben für eine Baugenehmigung und Zuschußanträge hat der Vorstand erledigt. Baupläne sind angefertigt. Nur der Gemeinderat zögert und lehnt schließlich ab, da „erstens das Gebäude nie ins Eigentum der Gemeinde komme und weil man nun alle Kräfte auf den Neubau einer (der) Molkerei lenken müsse.

 

  • März 1931 Beschluß: Bau eines Schießstandes am Turnplatz

 

  • Juli 1931 Einweihung des Schießstandes

 

  • Juli 1946     Der Geräteschuppen des TV wurde leider vom Gemeinderat rechtswidrig öffentlich versteigert und von Herrn Matthias Löfflad Hs.-Nr. 67 zur Benutzung als Holzschuppen erworben. Der Schießstand (der einzig nicht geschleifte im Kreis) dient unter Aufsicht der US-Besatzungsmacht den neuen Polizeieinheiten als Übungsschießstand.

 

  • Sept. 1949 Die Abteilung Tischtennis findet ihr Domizil im Cafe Hannemann (Sommerkeller Finkler).

 

  • August 1959 Eröffnung des Sportplatzes auf der „Hummelwiese“ (heute bekannt „Im Brühl“). Endlich gelingt es, von der Gemeinde ein geeignetes Fußballfeld zu pachten, allerdings nur für ein Jahr („Hummelwiese“)

 

  • Der endgültige Sportplatz soll auf dem Eierbühl entstehen. Die vorgesehene Fläche ist bereits planiert.

1959 - Heute

  • 1959 Bereitstellung von Gelände auf dem Eierbühl für eine zukünftige Sportanlage. Beginn der Planierarbeiten

  • 1960 Gemeinde zunächst Hauptlastträger beim Sportplatzbau. Freiwillige Hilfe von TSV-Mitgliedern und Gemeindebürgern

  • 1961 Fertigstellung des Rasenspielfeldes
  • 1962 Gutachten und Bewilligung zum Bau eines Kleinstadions eingetroffen

  • 1963 Richtfest Umkleidekabinen am 30. November

  • 1964 Einweihung des Platzes an Pfingsten

  • 1965 Bauabschnitt: Ränge und Wälle

  • 1966 Pioniere der 24. U.S. Division bewegen 15000 m3 Erde und Geröll

  • 1967 Einweihung des amerikanischen Ehrenmales. Eigenes Zelt wird angeschafft

  • 1968 Erweiterung des Stadions um einige Ränge

  • 1971 Gedenksteine für Französische Armee und Bundeswehr
  • 1972 Wasser- und Kanalanschluß

  • 1973 Anlage eines Allwetterplatzes durch den Schulverband

  • 1975 Erweiterung Geräteraum und Sanitärtrakt

 

  • 1977-1979 Wegen Überbeanspruchung des Rasens weicht der TSV auf andere Plätze aus
  • 1980 Begrünung des ehemaligen Schuttplatzes, er soll später als Trainingsplatz dienen. Pioniere der U. S. Armee Kornwestheim führen Planierarbeiten, Sprengungen und den Erdtransport beim Bau des neuen Ausweichplatzes aus

  • 1981/82 Schrittweiser Ausbau der beiden neuen Plätze
  • 1983 Trainingsplatz fertiggestellt

  • 1985 Kleinkaliber-Stand renoviert und mit Stromanschluß versehen. Flutlicht installiert und Ausweichplatz fertiggestellt

  • 1986 Kleinkaliber-Stand fertiggestellt

 

  • 1987 Tribüne am Sportplatz errichtet
  • 1988-1993 Tennisplätze angelegt und Tennishütte erstellt

  • 1994-1997 Neubau Sportheim

 

  • 1997 Sanierung des Hauptplatzes und Bau einer Kunststofflaufbahn. Sportheimeinweihung vom 8. – 11. Mai

 

  • 2000 Sanierung des Allwetterplatzes mit LA-Anlagen

 

  • 2021 Neubau Flutlichtanlage auf Nebenplatz

Rohbau neues Vereinsheim

ehemalige Umkleidekabinen und Geräteraum (bis 1997). Heute Jugendheim der Titty Twister Degge sowie Nutzung als Lagerraum.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner